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Dienstag, 18. August 2009

Zusatzeinkommen: Fotografieren

Personen, die gerne fotografieren und eine außergewöhnlichen Blick für das Besondere besitzen, haben die ideale Voraussetzung Hobby und Beruf nebenberuflich bei freier Zeiteinteilung zu vereinen.

„Partyfotograf“
Der Fotokünstler besucht Veranstaltungen, Events und Parties und hält die Partystimmung in Bildern fest. Selbstverständlich fragt er die anvisierten Personen vorher, ob er sie fotografieren darf. Die Jagd nach dem guten Shoot erfolgt nachts und am Wochenende. Die Fotos werden auf eigene Faust verkauft.

Mit Fotos /Bildern im Internet Geld verdienen
Internetagenturen, wie zum Beispiel Fotolia und Shutterstock präsentieren Ihre Fotos weltweit. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie die Urheberrechte der hochgeladenen Bilder besitzen. Kunden haben so die Gelegenheit an lizenzfreie Fotos zu gelangen und Fotokünstler haben die Möglichkeit durch den mehrfachen Verkauf ein stattliches passives Einkommen aufzubauen.


Grundsätzlich sollte man beachten, dass diese Tätigkeit beim Ordnungsamt (Gewerbeschein) und beim Finanzamt angemeldet werden muss. Um Schwierigkeiten bei besagter Anmeldung zu vermeiden, sollte man wissen:

Fotograf ist ein geschützter Begriff. Das heißt, wer keine entsprechende Ausbildung besitzt, darf in Deutschland diese Berufsbezeichnung nicht verwenden. Personen, die keine Fotografenausbildung besitzen, dürfen aufgrund des deutschen Handwerksrechts kein stehendes Gewerbe unterhalten, nicht auf Bestellung arbeiten und keine Werbung betreiben.

Tipp: Da bei den hier vorgestellten Tätigkeiten weder ein stehendes Gewerbe, noch eine Arbeit auf Bestellung oder eigenständige Werbung betrieben wird, sollte man sich mit dem nicht geschützten Begriff Fotodesigner oder Fotokünstler bezeichnen.

Beim künstlerischen Schwerpunkt sollte eine Anerkennung als Freiberufler ohne Gewerbeschein möglich sein. Weitere Infos sind unter http://www.freie-berufe.de erhältlich.

Viel Erfolg bei der Jagd nach den richtigen Motiven!

Mittwoch, 1. Juli 2009

Bezahlen Sie sich selbst

Das erste Weg zum Vermögensaufbau ist, sich selbst zu bezahlen. Wie gehen Sie vor? Zu Monatsbeginn überweisen Sie je nach Ihrer Situation (siehe Ist-Analyse) n% Ihres Nettoeinkommens auf ein gebührenfreies Tagesgeldkonto, dass Sie sich für den Notfall eingerichtet haben. Ein Dauerauftrag macht es leichter. Verwenden Sie diese Rücklage niemals für Ihre Wünsche! Es ist ausschließlich für den Notfall vorgesehen.

Warum zum Monatsanfang? Ganz einfach: Was Sie nicht haben, können Sie nicht ausgeben. Sie werden mit dem restlichen Geld auskommen. Probieren Sie es aus.

Personen, die sich in Situation I befinden:
Überweisen Sie mindestens 10% Ihres Nettoeinkommens. Reduzieren Sie Ihre Ausgaben und verschaffen Sie sich ein Zusatzeinkommen, um noch mehr zu sparen.

Personen, die sich in Situation II befinden:
Überweisen Sie mindestens 5% Ihres Nettoeinkommens. Reduzieren Sie Ihre Ausgaben und verschaffen Sie sich ein Zusatzeinkommen, um in Situation II zu gelangen.

Personen, die sich in Situation III befinden:
Reduzieren Sie Ihre Ausgaben drastisch und verschaffen Sie sich ein Zusatzeinkommen, um in Situation II zu gelangen.


Bleibt am Monatsende noch etwas übrig? Transferieren Sie einen Großteil auf Ihr Notfallkonto. Haben Sie Sonderzahlungen, z. B. Urlaubsgeld, Gratifikationen, Steuerrückzahlungen etc. erhalten? Ab damit, aufs Notfallkonto. Dieses Konto wird solange gefüllt bis Sie Ihren persönlichen finanziellen Schutz erreicht haben. Danach starten Sie mit dem eigentlichen Aufbau Ihres Grundkapitals.

Überwachen Sie Ihr Girokonto und achten Sie darauf, dass es nicht überzogen wird. Nehmen Sie niemals, wirklich niemals einen Dispositionskredit in Anspruch!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.