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Montag, 7. September 2009

Vom Versicherungsmakler abgezockt

Bei manchen Gerichtsurteilen kann man sich nur an den Kopf fassen... Gemäß einem BGH Urteil (Aktenzeichen IV ZR 16/08) sollte man sehr gut aufpassen, wem man seine Lebensversicherungspolice anvertraut.

Im vorliegenden Fall wollte sich ein Versicherungsnehmer seine beiden Lebensversicherungen auszahlen lassen. Zu seinem Schrecken erfuhr er nun, dass dies schon zwei Jahre zuvor passiert sei. Der Versicherungsnehmer erinnerte sich nun, dass er ungefähr zu diesem Zeitpunkt die Originalpolicen seinem Versicherungsmakler ausgehändigt hatte, da dieser die Versicherungen beitragsfrei stellen sollte. Die Versicherungsschein wurden ihm später nicht wieder gegeben. Recherchen ergaben, dass der „gute“ Makler die Policen mit einem gefälschtem Kündigungsschreiben beim Versicherer eingereicht und das Geld auf das Konto eines Dritten hatte überweisen lassen.

Klarer Fall von grober Nachlässigkeit des Versicherers sollte man meinen. Der Versicherungsnehmer klagte gegen die Assekuranz. Doch die Entscheidung fiel anders aus als erwartet.

Wortwörtlich lautet das Urteil:
„Wird mit der Kündigung eines Versicherungsvertrages zugleich der Originalversicherungsschein vorgelegt, der den Kündigenden als Versicherungsnehmer ausweist, und ist die Kündigung mit dessen Namen unterzeichnet, darf der Versicherer grundsätzlich mit befreiender Wirkung an die bezeichnete Zahlstelle leisten, selbst wenn die Unterschrift unter der Kündigungserklärung - wie sich später herausstellt - gefälscht war.“

Nach Meinung des BGH hatte der Versicherungsnehmer mit Übergabe der Originalpolicen an den Versicherungsmakler grob fahrlässig gehandelt. Er könne nun lediglich gegen den unrechtmäßigen Zahlungsempfänger gerichtlich vorgehen.

Im besagten Fall sind die Aussichten jedoch eher miserabel, dass der Geschädigte sein Geld erhält. Der Versicherungsmakler wurde bereits in einem anderen Betrugsfall zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und finanziell ist bei ihm nichts mehr zu holen.

Moral von der Geschichte: Vertrauen ist gut, aber bei Geld hört die „Freundschaft“ auf!

Sonntag, 6. September 2009

Himmlischer Erlass von 50%

Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen auf den Arbeitsmarkt sind hinreichend bekannt. Viele Entlassungen jenseits des Presserummels um Arcandor, Quelle und Konsorten werden jedoch kaum beachtet. Für die Betroffenen bedeutet der Arbeitsplatz eine persönliche und finanzielle Tragödie. Zahlungen von Abfindungen sind nur ein kleines Trostpflaster, an der Fiskus jedoch auch noch beteiligt wird. Kirchenmitglieder werden zusätzlich mit der Kirchensteuer belastet, obwohl gerade jetzt jeder Cent nützlich wäre.

Wussten Sie, dass die Kirchen mehrheitlich bereit sind, die Kirchensteuer in diesem Falle um 50% zu reduzieren? Es gibt zwar keinen rechtlichen Anspruch auf einen Erlass der Kirchensteuer, aber Sie haben sehr wohl ein Recht auf Prüfung, ob ein Erlass aus persönlichen oder sachlichen Gründen in Betracht kommt. (FG Köln 09.07.2008, EFG 2008, Seite 1769) Sie müssen lediglich einen schriftlichen Erlassantrag beim zuständigen Kirchensteueramt (Achtung: nicht beim Finanzamt) einreichen und sorgfältig begründen.

Warum also auf Geld verzichten, was Sie in einer unsicheren Zukunft sicherlich gut gebrauchen könnten?

Wer im vergangenen Jahr oder in den Jahren davor eine Abfindung erhalten hat, sollte einen formlosen Antrag bei seiner Diözese (Katholiken) bzw. seiner evangelischen Landeskirche einreichen. Bitten Sie um einen 50%igen Erlass der Kirchensteuer, die auf die Abfindung entfällt. Begründen Sie Ihren Antrag sorgfältig! Jeweils eine Kopie des betreffenden Steuerbescheides sowie der betreffenden Gehaltsabrechnung sollte dem Antrag unbedingt hinzugefügt werden. Personen die in diesem Jahr eine Abfindung erhalten haben, sollten den Antrag im nächsten Jahr nach Erhalt des Steuerbescheides einreichen.

Samstag, 5. September 2009

Ohne Arbeit bis zu 130 EUR verdienen

*Update 19.09.2009*
Wichtiger Nachtrag für alle, die sich für das Comdirect Konto entschieden haben oder noch entscheiden werden (nur noch bei über comdirect mit Geldvorteil von bis zu 100 EUR möglich):

Der Finanzreport wird monatlich kostenlos in die PostBox eingestellt. Wenn dieser Report nicht innerhalb eines Monats gelesen wird, wird er gegen Gebühr per Post nach Hause gesandt.

Also regelmäßig PostBox checken und Geld sparen!
*Update Ende*


*Update 14.09.2009
*
Heute ist die Aktion bei GMX abgelaufen. Alle, die dieses lukrative Angebot verpasst haben, können aber noch bei comdirect die 100 EUR "mitnehmen".









>>
Zum Angebot
*Update Ende*



Wie kann man seine Finanzen schnell und ohne Arbeit aufstocken? Auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen, bin ich auf folgenden Slogan von comdirekt gestoßen:

________„50 EUR wenn Sie uns mögen...
_______...100 EUR wenn nicht.“

Comdirect schenkt allen Neukunden 50 EUR für die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos. Bedingung: In den ersten 3 Monaten nach Kontoeröffnung müssen mindestens 5 Transaktionen über jeweils mindestens 25 EUR werden. Die Prämie in Höhe von 50 EUR wird dann im 4. Monat auf dem neuen Girokonto gutgeschrieben. Als Neukunden gelten übrigens alle Personen, die in den letzten 6 Monaten nicht Kunde bei comdirect waren.

Alle Personen, die nicht dauerhaft zufrieden sind und ihr Girokonto frühestens 12 (spätestens 15 Monate) nach Eröffnung unter Nennung der Gründe kündigen, erhalten zusätzlich 50 EUR. Weitere Bedingung hierfür ist , dass das Konto aktiv genutzt wurde. Will heißen: Neben den bereits erwähnten 5 Transaktionen in den ersten 3 Monaten müssen ab dem 4. Monat mindestens 5 Transaktionen pro Monat über jeweils mindestens 25 EUR durchgeführt werden. Dies sollte wirklich kein Problem sein, da als Transaktionen alle Ein- und Auszahlungen, Überweisungseingänge und -ausgänge, Zahlungen per Lastschrift, Abhebungen am Geldautomaten, Wertpapierkäufe und -verkäufe, Kartenumsätze, Sorten- und Reisescheckkäufe gelten.

GMX-Mitglieder erhalten zusätzlich einen Gutschein über 30 EUR von Media Markt.

Kein Mitglied? Kein Problem! Da sich jeder bei GMX einen kostenlosen Email Account (FreeMail) einrichten kann, ist dieses Hindernis sofort überwunden.



Solche Angebote sind grundsätzlich von sehr kurzer Dauer. Interessierte sollten deshalb schnell zuschlagen.

Einfacher kann man wirklich nicht an Geld kommen!

Freitag, 4. September 2009

Glänzende Aussichten mit Gold

Die Anleger am Goldmarkt dürfen jubeln. Das gelbe Edelmetall steht zurzeit bei knapp 995 Dollar. Einige Fachleute sagen für Ende dieses Jahres Rekordstände von bis zu 1200 Dollar voraus.

Ursache der plötzlichen Nachfrage könnte in erster Linie die Sorge der Anleger vor einer weiteren Abschwächung der Konjunktur und einem wiederholten Einbruch der Börsen sein. Gold galt schon immer als sichere Anlage. Besonders in Krisenzeiten flüchten Anleger in Sachwerte. Betrachten wir zum Beispiel die letzten 24 Monate: Trotz der kürzlichen Erholung am Kapitalmarkt sind Wertpapiere um ca. 35% gefallen, während die Feinunze Gold um fast 30% zulegen konnte. Erfreulich für diejenigen, die seit dieser Zeit bereits am Goldmarkt investiert waren.

Eine weitere Erklärung für den diesjährigen Kursanstieg könnte eine technische Reaktion sein, verursacht durch Deckungskäufe von Investoren, die mit Wetten auf einen fallenden Goldpreis daneben gelegen haben.

Der Goldpreis dürfte wohl auch von allgemeinen Inflationsängsten profitieren. Laut einer Studie des World Gold Council stieg das gelbe Edelmetall zwischen 1974 und 2008 in Jahren mit hoher Inflation durchschnittlich um reale 15 %. Dies macht deutlich, weshalb viele Investoren sich durch den Kauf von Gold gegen eine Inflation absichern wollen.

So weit so gut. Sollte man nun kurzfristig auf den fahrenden Zug aufspringen? Getreu nach dem Motto „The trend is your friend“? Auf der anderen Seite warnen gerade Experten vor den sogenannten Herdentrieb. Wer hoch einsteigt, kann kurzfristig tief fallen, wenn er den rechtzeitigen Ausstieg verpasst.

Letztendlich muss jeder seine eigene Entscheidung treffen. Dies kann und sollte Ihnen kein Finanzexperte abnehmen! Grundsätzlich ist jedoch darauf zu achten, dass man nur das Kapital einsetzt, welches man im ungünstigsten Fall für längere Zeit entbehren könnte!

Alle diejenigen, für die weder eine Spekulation am Goldmarkt noch ein wildes Stapeln von Goldbarren im heimischen Wohnzimmer in Frage kommt, können auf eine andere Weise vorm gestiegenen Goldpreis profitieren.

Die drei magischen Wörter lauten Altgold (alte Schmuckstücke), Bruchgold (defekte Schmuckstücke) und Dentalgold (Zahngold). Es ist erstaunlich, was für „Schätze“ vergessen in manchen Winkeln lauern. Man muss nur danach suchen... Und dann heißt es: Goldpreis gut im Auge behalten und verkaufen.

Prinzipiell sollte man sich vor Aufkäufern im Internet oder den „traditionellen“ An- und Verkäufern hüten. Hier tummeln sich zu viele schwarze Schafe. Bei einzelnen Schmuckstücken ist der Juwelier des Vertrauens der richtige Ansprechpartner. Vergessen Sie nicht zu handeln, um das Optimum herauszuholen. Bei größere Mengen sollte man den „Zwischenhändler“ ausschalten und das Edelmetall direkt in die Scheideanstalt bringen.

Wer bedacht handelt, kann so eine Finanzen mit einem netten Gewinn aufpolstern.

Sonntag, 5. Juli 2009

Reduzieren Sie Ihre „Verpflichtungen“

Schauen Sie sich Ihre Vertragsunterlagen sehr sorgfältig an. Auch hier können Sie Ihre Kosten senken.


Verträge prüfen
  • Benötigen Sie wirklich alle Verträge?
  • Entsprechenden die Vertragsinhalte noch Ihren tatsächlichen Lebensumständen? Beispiel Kfz-Versicherung: Ihre jährliche Fahrleistung liegt nur noch bei 10.000 km, in Ihrem Vertrag werden aber immer noch 20.000 km berücksichtigt. Sie verschenken bares Geld!
  • Online abgeschlossene Versicherungen sind oft wesentlich günstiger als Abschlüsse über den Versicherungsberater.
  • Entsprechen die Verträge für Handy, Festnetz oder Internet noch Ihrem aktuellen Nutzungsverhalten?
  • Lesen Sie die Zeitschriften/Zeitung, die Sie abonniert haben wirklich noch regelmäßig?

Fristen einhalten
  • Notieren Sie die Kündigungstermine in Ihrem Kalender. Verschwenden Sie kein Geld, nur weil Verträge nicht rechtzeitig gekündigt und deshalb automatisch verlängert wurden.
  • Das Einhalten der Zahlungstermine versteht sich von selbst. Oder möchten Sie mit zusätzlichen Mahngebühren belastet werden? Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen entlasten Sie.

Zahlungsmodus ändern
  • Steigen Sie auf jährliche Zahlungsweise um und lassen Sie das eingesparte Geld auf Ihrem Konto für sich arbeiten. Durch geschicktes Verteilen der Fälligkeiten auf verschiedene Quartale verschaffen Sie sich etwas Luft. Beispiel: Kfz-Versicherung am 1. Januar, Personenversicherung am 1. April usw.

Rabatte sichern
  • Bekommen Sie durch einen Sondervertrag bessere Konditionen bei Ihrem Versorgungsunternehmen?
  • Haben Sie mehrere Versicherungspolicen bei derselben Gesellschaft und können deshalb einen Rabatt in Anspruch nehmen?
  • Stellen Sie Ihren Wagen in der Garage ab? Sind alle Fahrer älter als 25 Jahre? Bewohnen Sie Eigentum? Haben Sie Kinder? Bei den meisten Kfz-Versicherern erhalten Sie hierfür Vergünstigungen. Achtung: Bleiben Sie ehrlich, sonst haben Sie im Schadenfall das Nachsehen.

Vertragspartner wechseln
  • Lohnt sich ein Wechsel des Versorgungsunternehmen für Sie?
  • Bekommen Sie woanders einen günstigeren Handy-Vertrag oder ist sogar eine Prepaid-Karte die bessere Alternative?
  • Können Sie Ihre Kosten durch Wechsel des Telefonanbieters im Festnetz senken?
  • Haben Sie die Tarife diverser Versicherungsunternehmen sorgfältig geprüft. Vergleichen Sie hierbei nicht nur die Preise, sondern auch die Versicherungsbedingungen.

Verlieren Sie keine Zeit. Kümmern Sie sich noch heute um Ihre Finanzen. Sie können nur gewinnen.

Samstag, 4. Juli 2009

Reduzieren Sie Ihre „Notwendigkeiten“

Wieso kamen die Menschen früher eigentlich mit viel weniger Geld zurecht? „Es ist halt alles teurer geworden.“, werden Sie jetzt sagen. „Und dann noch die Finanzkrise...“ Stimmt nur bedingt. Krisen hat es früher schon gegeben. Die durch den „schwarzen Freitag“ verursachte Weltwirtschaftskrise, die Nachkriegszeit oder die beiden Ölkrisen in den 70ern. Die Preise waren zwar niedriger, aber es wurde auch weniger eingenommen. Fragen Sie mal die ältere Generation, wie hoch damals z. B. das Kindergeld war. Sie werden sich über die Antwort wundern. War das Leben also früher einfacher als heute? Nein. Worin liegt also der Unterschied? Der Großteil der Menschen damals war bescheidener, ließ sich etwas einfallen und ging bewusster mit seinen Ressourcen um. Auch Sie können bewusster konsumieren:


Täglicher Bedarf
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Preisvergleich und vergessen Sie Ihren Einkaufszettel nicht. Spontankäufe können teuer werden.
  • Gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Ein leerer Magen verführt zu zügellosem Einkauf.
  • Achten Sie auf den Preis per kg / 100g / Liter. Denn: Großpackungen müssen nicht zwangsläufig günstiger sein als Kleinpackungen und seit der neuen EU-Richtlinie gibt es bei den meisten Produkten keine Einheitsgrößen mehr.
  • Kaufen Sie Großpackungen nur, wenn Sie diese tatsächlich benötigen. Wenn sie später die Hälfte wegwerfen, hat es sich nicht gelohnt.
  • Kaufen Sie schnell verderbliche Ware nur nach Bedarf ein. Was nützt das günstige Brot, wenn er hinterher verdorben im Müll landet?
  • Nutzen Sie bei Bedarf Sonderangebote bei Waren mit langer Haltbarkeit (z. B. Nudeln, Reis) und kaufen diese auf Vorrat.
  • Kaufen Sie keine Fertigprodukte, sondern kochen Sie selbst.
  • Kaufen Sie Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt oder, falls sie ländlich wohnen, direkt beim Bauern. Das ist oft günstiger als man denkt. Kaufen Sie nur saisonale Ware.
  • Schließen Sie sich mit Nachbarn/Freunden zusammen und nehmen Sie größere Paletten ab.
  • Die günstigen Artikel stehen meistens links im Regal, da die Waren für Rechtshänder einsortiert werden. Achten Sie mal beim nächsten Einkauf darauf. Außerdem stehen die teuersten Artikel immer in Sichthöhe, das „einzusparende Geld“ liegt also praktisch zu Ihren Füßen.

Kleidung / Schuhe
  • Versuchen Sie, den Preis herunterzuhandeln. Was haben Sie zu verlieren?
  • Mode ist reine Geschmacksache. Modelle aus der letzten Saison werden günstiger angeboten.
  • Kinder wachsen so schnell aus Ihrer Kleidung heraus. Secondhand-Shops helfen Ihnen sparen.
  • Haben Sie die Möglichkeit direkt ab Fabrik oder im Outlet zu kaufen? Hier können Sie jede Menge sparen. Achten Sie hier jedoch besonders auf Fabrikationsfehler.
  • Ihre Sachen sollen so lange wir möglich halten und attraktiv bleiben. Daher pflegen Sie sie gut.

Energiekosten
  • Ziehen Sie den Stecker Ihrer Kleingeräte nach dem Gebrauch aus der Steckdose. Ein ungenutztes Lade-Netzteil sollte ebenfalls von der Steckdose getrennt werden.
  • Schalten Sie den Standby-Modus Ihrer Geräte ab oder nutzen Sie eine Steckerleiste mit Schalter.
  • Wählen Sie Pfannen- und Topfdurchmesser passend zur Herdplatte. Nutzen Sie die Nachwärme von Herd und Backofen. Heizen Sie den Backofen nicht lange vor. Kochen Sie Wasser im Wasserkocher statt auf dem Herd. Nutzen Sie beim Erwärmen von kleinen Portionen die Mikrowelle statt dem Herd. Bei größeren Mengen sollten Sie umgekehrt vorgehen.
  • Nutzen Sie Ihre Kaffeemaschine nicht als Heizplatte, sondern verwenden Sie die gute alte Thermoskanne.
  • Entkalken Sie Ihre Geräte regelmäßig.
  • Stellen Sie Kühl-/Gefrierschränke nicht neben Herd oder Heizung. Ein Gefrierschrank arbeitet am sparsamsten, wenn er nur zu 70% gefüllt ist. Regelmäßiges Abtauen spart Geld.
  • Nutzen Sie Ihre Spül- und Waschmaschine nur mit voller Ladung. Das Sparprogramm verbraucht mehr als 50% des Normalprogramms.
  • Drehen Sie das Wasser während des Zähneputzens ab. Duschen Sie anstatt ein Vollbad zu nehmen.
  • Lassen Sie das Auto bei kleineren Strecken stehen. Prüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Schalten Sie bei längeren Wartezeiten den Motor aus. Bilden Sie Fahrgemeinschaften. Fahren Sie vorausschauend.

Dies sind nur einige Beispiele. Spüren Sie wie ein Detektiv jede Kleinigkeit auf. Auf dem ersten Blick mag es sich vielleicht nur um „Peanuts“ handeln, aber: Kleinvieh macht auch Mist!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Etappe I - Finanzieller Schutz

Ihr erstes Ziel ist, ein finanzielles Polster für einen von Ihnen bestimmten Zeitraum anzulegen. Diese Rücklage soll Ihnen im Notfall (z.B. bei Arbeitsausfall) helfen, über die Runden zu kommen. Den Zeitraum bestimmen Sie gemäß Ihrer eigenen Situation und Risikobereitschaft selbst. Ich persönlich bevorzuge einen Zeitraum von 12 Monaten.

Monatliche Ausgaben x Monate = Finanzieller Schutz

Je schneller Sie dieses Ziel erreichen wollen, desto höher müssen also Ihre Sparraten ausfallen. Sie müssen dementsprechend Ihre Ausgaben reduzieren oder Ihre Einnahmen erhöhen.

Zahlen Sie Ihre Rücklage auf ein Tagesgeldkonto ein. Überprüfen Sie vorher, ob Ihre Bank Mitglied des Einlagensicherungsfonds und Ihr gesamtes Guthaben dadurch gesichert ist. Lernen Sie aus den folgenschweren Fehlern, die bereits andere Menschen machen mussten. Ihre Rücklage soll im Notfall sicher angelegt und schnell verfügbar sein! Dafür müssen Sie bei der Rendite ein paar Abstriche machen. Später kümmern wir uns um andere Anlageformen.

Legen Sie Ihr Ziel jetzt fest. Fixieren Sie es noch heute schriftlich.

Dienstag, 30. Juni 2009

Die Ist-Analyse

Haben Sie einen Überblick über Ihre Finanzlage? Falls nein, ordnen Sie bitte zuerst Ihre Unterlagen und Belege. Zugegeben, auch ich empfinde diese Arbeit als äußerst langweilig und lästig. Doch, ohne Fleiß kein Preis...

Schritt A:
Richten Sie ein Haushaltsbuch oder eine Excel-Tabelle ein und unterteilen Sie diese in vier Kategorien:

1.. Einnahmen
. ...z. B. Gehalt, Rente, Zinsen...

2.. Finanzielle Verpflichtungen
. ...z. B. Miete, Strom- und Heizkosten, Versicherungen...
. ...= Ausgaben auf Vertragsbasis

3.. Notwendigkeiten
.. ..z. B. Kleidung, Lebensmittel...
.. ..= Unvermeidliche Ausgaben zur Lebenshaltung

4.. Wünsche
. ...z. B. Urlaub, Freizeit, Hobbies, Genussmittel...
. ...= Nicht wichtige Ausgaben

Schritt B:
Tragen Sie Ihre durchschnittlichen Einnahmen und Ausgaben anhand Ihrer Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen der letzten 12 Monate ein.

Schritt C:
Sammeln Sie alle Belege und führen Sie das Haushaltsbuch / die Excel-Tabelle ab sofort lückenlos weiter.


Nun Sie sehen, wie viel Geld Sie im Monat durchschnittlich benötigen und wofür Sie es ausgeben. Gleichzeitig erfahren Sie, in welcher Situation Sie sich gerade befinden:

Situation I
Ihre Einnahmen übersteigen Ihre Ausgaben. Vielleicht sparen Sie schon, wollen aber noch mehr zurücklegen.

Situation II
Ihre Einnahmen und Ausgaben sind ausgeglichen. Sie wollen sparen.

Situation III
Ihre Ausgaben übertreffen Ihre Einnahmen. Sie müssen sparen.


In allen drei Fällen sollten Sie Ihre Ausgaben systematisch reduzieren und Ihre Einnahmen erhöhen. Nur Mut, Sie werden es schaffen!

Montag, 29. Juni 2009

Reichtum – Was ist das?

Womit assoziieren Sie „reich sein“? Mit Luxusvillen, dicken Autos, Ländereien, Juwelen oder 1 Million Euro? Oder bedeutet „reich sein“ für Sie wahre Freunde zu besitzen, eine liebevolle Familie zu haben und kerngesund zu sein?

Jeder Mensch versteht etwas anderes unter Reichtum, aber eines verbindet alle: Der Wunsch nach einem sorgenfreien Leben!

In diesem Blog befassen wir uns mit dem finanziellen Reichtum. Auch hier geht die Definition weit auseinander. Einem Tagelöhner aus der Dritten Welt würde bestimmt schwindlig bei dem Gedanken, dass ihm unser Durchschnittsverdienst zur Verfügung stünde. Ein deutscher
Spitzenmanager würde wahrscheinlich über den gleichen Betrag lachen. Sich selbst würde er aber niemals als reich bezeichnen. Es gibt schließlich Menschen, die verdienen noch mehr...

Wir sehen, alles ist eine Sache der Betrachtungsweise. Für mich persönlich bedeutet „reich sein“ ein Leben ohne finanzielle Nöte zu führen. Reich ist derjenige, der von den Erträgen seiner Ersparnisse leben kann. Wieviel Geld benötigen wir hierfür? Da dies von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, müssen Sie zuerst Ihren monatlichen Bedarf anhand der Ist-Analyse erfassen.

Zeit ist Geld! Verschaffen Sie sich am besten noch heute einen Überblick über Ihr Finanzen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Wo stehen Sie?

Der Schnelltest
Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein:

1. Führen Sie ein Haushaltsbuch?
2. Sind Ihre Einnahmen höher als Ihre Ausgaben?
3. Haben Sie einen Überblick über Ihre laufenden Verträge?
4. Vermeiden Sie Konsumschulden?
5. Haben Sie sich ein finanzielles Ziel gesetzt?
6. „Bezahlen“ Sie sich selbst?
7. Haben Sie passives Einkommen?
8. Besitzen Sie eine private Altersvorsorge?
9. Sind Sie Unternehmer?

Die Auswertung
Wie oft haben sie mit „Ja“ geantwortet?

9-mal
Sie wissen, worauf es ankommt. Vermutlich finden Sie hier aber noch einige Vorschläge, die Sie noch nicht kennen.

6- bis 8-mal
Sie haben Ihre Finanzen im Griff. Die folgenden Artikel geben Ihnen weitere Anregungen, die Sie noch schneller an Ihr Ziel bringen.

3- bis 5-mal
Sie können in den folgenden Posts wertvolle Anregungen erhalten, mit denen Sie sich näher befassen sollten. Nutzen Sie die Gelegenheit, weitere Möglichkeiten auszuschöpfen.

1- bis 2-mal
Sie haben deutliche Verbesserungspotenziale. Nutzen Sie Ihre Chance und beherzigen Sie die folgenden Ratschläge. Sie werden staunen, was Sie erreichen können.

Jede negativ beantwortete Frage kennzeichnet Ihre finanziellen Schwächen. Nutzen Sie die Chance zur Verbesserung. Auch Sie können reich werden. Viel Erfolg!