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Dienstag, 29. September 2009

Ohne Fallstrick Abgeltungssteuer sparen

Wer reich werden will, muss sparen und Kapital aufbauen. So weit, so gut. Allerdings möchte der Fiskus auch seinen Teil vom „Kuchen“ haben.

Die schleichende Kürzung des Sparerfreibetrages in den letzten Jahren sowie die diesjährige Abschaffung der Spekualtionsfrist auf Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften hat schon so manchen Steuerzahler die Laune vermiest.

Die folgende Aufstellung verdeutlicht uns, wie „gut“ der Fiskus es mit uns meint:

Sparer-Freibetrag
-----------------------------------------------------------------------
Ledige...............................................Verheiratete
1993-1999....3.068 EUR (6.000 DM)........6.136 EUR (12.000 DM)
2000-2001....1.534 EUR (3.000 DM)........3.068 EUR (6.000 DM)
2002-2003....1.550 EUR........................3.100 EUR
2004-2006....1.370 EUR........................2.740 EUR
2007-2008.......750 EUR........................1.500 EUR

Sparer-Pauschbetrag
-----------------------------------------------------------------------
Ledige...............................................Verheiratete
2009..............801 EUR........................1.602 EUR


Um heute netto die gleichen Erträge zu erzielen, müssten wir bei gleichen Zinssätzen also deutlich höhere Geldsummen anlegen als noch vor 10 Jahren.

So viel zum Thema „Steuerentlastung“ und der Forderung in Eigeninitiative für die Zukunft vorzusorgen.

Wie können wir also den Fiskus austricksen? Viele Eltern haben die geniale Idee, ihr Vermögen/ihre Wertpapiere auf die Kinder umzuschreiben. Schließlich beträgt der Freibetrag für Kinder bei Schenkungen traumhafte 400.000 EUR. Außerdem verfügt jedes Kind über einen Grundfreibetrag von 7.834 EUR und einen Sparerpauschbetrag von 801 EUR. So lässt es sich gut leben...

Aber Vorsicht! Wer sein Vermögen auf die lieben „Kleinen“ überschreibt, muss dies unwiderruflich durchführen. Bei einer Schein-Überschreibung muss die gesparte Abgeltungssteuer nachgezahlt weden. Daher sollte die Geldanlagen/Spareinlagen, die auf den Namen der Kinder laufen sollen, ausschließlich die Kinder als Gläubiger bzw. Begünstigte aufweisen. Eine Umschreibung bestehender Sparpläne und Sparbriefe auf Dritte ist aufgrund der Grundsätze zur Kontenklarheit und Kontenwahrheit nicht möglich. Hier müssten neue Verträge abgeschlossen werden.

Alle Richtlinien beachtet? Damit das „Steuer sparen“ kein Eigentor wird, sollten Eltern volljähriger Kinder daran denken, dass der Grenzfreibetrag von 7.680 EUR (Stand 2009) nicht überschritten wird. Für behinderte Kinder gelten Sondervorschriften! Ansonsten gingen die Ansprüche auf Kindergeld, Kinderfreibeträge, sowie der Entlastungbetrag für Alleinerziehende verloren.

Einen weiteren Fallstrick müssen Eltern umgehen, deren Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sind. Liegen die Einkünfte über 360 EUR/Monat bzw. 4.320 EUR/Jahr (Stand 2009), steht die kostenlose Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse auf dem Spiel. Hier müsste im Vorfeld sorgfältig durchgerechnet werden, welches Szenario günstiger wäre.

Tipp: Sollten die Kinder voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen müssen, sollte eine Nichtveranlagungssteuer beim Finanzamt beantragt werden. Wird diese beim Kreditinstitut vorgelegt, muss kein Freistellungsauftrag mehr erteilt werden.

Samstag, 26. September 2009

Kindergeld – Eine unendliche Geschichte

Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen. Das Thema „Kindergeld“ kann Eltern volljähriger Kinder schon fast in den Wahnsinn treiben. Wer blickt bei den ganzen Paragrafen und Urteilen schon so richtig durch?

Grundsätzlich gilt:
„Für ein über 18 Jahre altes Kind kann bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Kindergeld weiter gezahlt werden, solange es sich in einer Berufsausbildung befindet. Berufsausbildung im Sinne des Kindergeldrechts ist die Ausbildung für einen künftigen Beruf. Dabei erkennt die Familienkasse alle Ausbildungsmaßnahmen an, durch die das Kind die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen erwerben kann, die als Grundlagen für die Ausübung seines angestrebten Berufs geeignet sind. Das Kind muss sich ernsthaft auf das Berufsziel vorbereiten. Als Berufsziel gelten nicht nur reguläre Ausbildungsabschlüsse, sondern jede Tätigkeit, die in der Zukunft zur Schaffung beziehungsweise Erhaltung einer Erwerbsgrundlage nachhaltig ausgeübt werden kann.“ (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Doch was versteht man in der heutigen Zeit unter „Ausbildung“? Die Lebensläufe einiger junger Menschen sind längst nicht mehr so gradlinig wie noch vor 20 Jahren. Schließlich wird in der heutigen Flexibilität, ständige Bildung und soziales Engagement verlangt.

Hat sich ein volljähriges Kind nun für ein alternatives Angebot zur Berufsorientierung oder zum sozialen Engagement entsschieden, ist der Ärger mit der Familienkasse fast schon vorprogrammiert. Immer häufiger werden solche Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen.

Was ist also eine Ausbildung? Ganz klar zählen hierzu die betriebliche Ausbildung sowie das Hochschulstudium. Die Übergangszeit bis max. 4 Monate zwischen Abitur und Studienaufnahme gehört ebenfalls dazu. Die Vorbeitung auf das Abitur ab Anmeldung zur Prüfung bei Nichtschülern (BFH, Aktenzeichen III R 26/06) sowie die Prüfungswiederholung in Eigenregie bei verpatzter betrieblicher Ausbildung (BFH, Aktenzeichen III R 85/08) zählen ebenfalls dazu.

Prinzipiell muss der Ausbildungscharakter, d. h. der erstmalige Erwerb theoretischer und praktischer Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Zusätzlich muss der Teilnehmer muss Unterweisungen von Vorgesetzten unterstehen. Hierunter fallen z. B. Volontariate, Referendariate von Lehramtsanwärtern und Juristen sowie eine Promotion im Studienanschluss. Selbst eine auf das Studium folgende anstellung zum Trainee kann als Berfusausbildung zählen wenn sie an ein fertiges Hochschulstudium anschließt (Finanzgericht Münster, Aktenzeichen 4 K 41113/07).

Entgegen der landläufigen Meinung gilt jedoch der Wehr- und Zivildienst nicht als Ausbildung. Die Dienstzeit wird aber auf den möglichen Bezugszeitraum des Kindergeldes aufgeschlagen, da das Kind aufgrund der Dienstzeit die Ausbildung sehr wahrscheinlich später beenden wird.

Für Jugendliche im "Freiwilligendienst aller Generationen" wird jedoch widerum Kindergeld gezahlt. Gleiches gilt für junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ).

Anders verhält es sich widerum mit dem "freiwilliger Hilfsdienst" im Ausland, wie z. B bei "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V". Hier wird kein Kindergeld gezahlt. Kinder im Freiwilligen Dienst werden nur berücksichtigt, wenn der Dienst von einem anerkannten Träger durchgeführt wird und es sich bei dem Teilnehmer um einen anerkannten Kriegsdienstverweigerer handelt, der diesen freiwilligen Dienst unentgeltlich anstelle des Zivildienstes leistet (BFH, Aktenzeichen III R 33/07).

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass das Jahreseinkommen des volljährigen Kindes maximal 7.680 EUR (ab 2010: 8004 EUR) beträgt. Vom Bruttobetrag dürfen Werbungskosten und Aufwendungen zur Sozialversicherung abgezogen werden. Wird der Restbetrag jedoch nur um 1 EUR überschritten, tritt der sogenannte „Fallbeil-Effekt“ in Kraft und der Kindergeldanspruch erlischt komplett (BGH, Aktenzeichen 2 BvR 1874/08 und BFH, Aktenzeichen III R 54/06).


Ähnliche Artikel:
Kindergeld in Gefahr
Kindergeld auch nach verpatzter Ausbildung
Kindergeld auch für volljährige Nichschüler

Dienstag, 18. August 2009

Zusatzeinkommen: Fotografieren

Personen, die gerne fotografieren und eine außergewöhnlichen Blick für das Besondere besitzen, haben die ideale Voraussetzung Hobby und Beruf nebenberuflich bei freier Zeiteinteilung zu vereinen.

„Partyfotograf“
Der Fotokünstler besucht Veranstaltungen, Events und Parties und hält die Partystimmung in Bildern fest. Selbstverständlich fragt er die anvisierten Personen vorher, ob er sie fotografieren darf. Die Jagd nach dem guten Shoot erfolgt nachts und am Wochenende. Die Fotos werden auf eigene Faust verkauft.

Mit Fotos /Bildern im Internet Geld verdienen
Internetagenturen, wie zum Beispiel Fotolia und Shutterstock präsentieren Ihre Fotos weltweit. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie die Urheberrechte der hochgeladenen Bilder besitzen. Kunden haben so die Gelegenheit an lizenzfreie Fotos zu gelangen und Fotokünstler haben die Möglichkeit durch den mehrfachen Verkauf ein stattliches passives Einkommen aufzubauen.


Grundsätzlich sollte man beachten, dass diese Tätigkeit beim Ordnungsamt (Gewerbeschein) und beim Finanzamt angemeldet werden muss. Um Schwierigkeiten bei besagter Anmeldung zu vermeiden, sollte man wissen:

Fotograf ist ein geschützter Begriff. Das heißt, wer keine entsprechende Ausbildung besitzt, darf in Deutschland diese Berufsbezeichnung nicht verwenden. Personen, die keine Fotografenausbildung besitzen, dürfen aufgrund des deutschen Handwerksrechts kein stehendes Gewerbe unterhalten, nicht auf Bestellung arbeiten und keine Werbung betreiben.

Tipp: Da bei den hier vorgestellten Tätigkeiten weder ein stehendes Gewerbe, noch eine Arbeit auf Bestellung oder eigenständige Werbung betrieben wird, sollte man sich mit dem nicht geschützten Begriff Fotodesigner oder Fotokünstler bezeichnen.

Beim künstlerischen Schwerpunkt sollte eine Anerkennung als Freiberufler ohne Gewerbeschein möglich sein. Weitere Infos sind unter http://www.freie-berufe.de erhältlich.

Viel Erfolg bei der Jagd nach den richtigen Motiven!

Sonntag, 9. August 2009

Kindergeld in Gefahr

Eltern von volljährigen Kindern, die sich noch in der Ausbildung befinden oder einen Ausbildungsplatz (bis 25J) bzw. arbeitslos sind (bis 21J), müssen höllisch aufpassen, damit sie Ihren Kindergeldanspruch nicht verlieren.

Mit dem Antrag auf Weiterzahlung des Kindergeldes muss eine Erklärung über die Einkünfte und Bezüge des jungen Erwachsen abgegeben werden. Hierunter fallen alle aktiven und passiven Einkünfte (also auch Zinseinnahmen und sonstige Kapitaleinkünfte, Fahrtkostenzuschüsse etc.). Sollte das betreffende Kind selbst schon unterhaltspflichtig werden/sein, senkt die titulierte oder notariell beglaubigte Unterhaltsleistung selbstverständlich das persönliche Einkommen. Der Grenzbetrag für das eigene Einkommen liegt zurzeit bei 7.680 EUR (Stand 08/2009). Für behinderte Kinder gelten Sondervorschriften! Lebt das Kind im Ausland wird die Einkommensgrenze gemäß den Verhältnissen im Wohnsitzland gekürzt.

Ausführliche Informationen erhalten Sie >>hier.


Tipp 1Änderungen rechtzeitig mitteilen

Sollte das Einkommen später unvorhergesehen höher ausfallen als angegeben, nimmt die Familienkasse eine nachträgliche Änderung oder Aufhebung der Kindergeldfestsetzung gemäß § 70 Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes vor. Dann wird das Kindergeld ab Beginn der Änderung zurück gefordert. Im schlimmsten Fall kann es sich aufgrund der verspäteten Bekanntgabe um eine komplette Jahressumme handeln.

Vermeiden Sie also böse Überraschungen und teilen Sie der Behörde sofort etwaige Änderungen (Einkommenserhöhungen, Abbruch von Ausbildung/Studium, Hochzeit etc.) mit.


Tipp 2Vorausschauend kalkulieren

Beugen Sie vor, indem Sie haarscharf kalkulieren. Vergessen Sie Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld nicht! Steuern Sie rechtzeitig entgegen:

  • Wird ein Nebenjob ausgeübt, sollte dieser notfalls im Dezember ruhen. Dadurch sinkt das Einkommen im laufenden Jahr zumindest um den entsprechenden Monatslohn.
  • Überlegen Sie, ob eine Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung sinnvoll wäre. Auch Auszubildende haben ein Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge! Neben dem positiven Vorsorgeeffekt kann der entsprechende Beitrag das Bruttoentgelt entscheidend senken. Der Arbeitgeber sollte rechtzeitig kontaktiert werden.

Tipp 3Versäumte Anträge nachholen
  • Antrag auf Kindergeld
    Haben Sie versäumt den Kindergeldantrag rechtzeitig zu stellen? Oder fallen die Einkünfte Ihres Nachwuchses niedriger aus als erwartet? Keine Grund zur Sorge! Der Antrag kann auch rückwirkend gestellt werden. Die Frist beträgt 4 Jahre, sofern innerhalb dieser Zeit kein rechtskräftiger Ablehnungsbescheid erteilt wurde. In diesem Falle wird das Kindergeld erst wieder frühestens ab dem Folgemonat der Bekanntgabe des Ablehnungsbescheides gezahlt.

    >> Antrag Kindergeld
  • Antrag auf Kindergeldzuschlag
    Haben Sie Anspruch auf Kindergeld und reicht Ihr eigenes Einkommen vorne und hinten nicht? Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Kindergeldzuschlag haben. Dieser kann nicht mehr - wie früher möglich - rückwirkend beantragt werden.

    >>Antrag Kindergeldzuschlag

Donnerstag, 30. Juli 2009

Etwas Vitamin B gefällig? – Social Networks

Wer sein aktives Einkommen erhöhen möchte, sollte sich auch im Internet präsentieren. Egal, ob Sie Ihre Karriere als Arbeitnehmer planen oder als Freiberufler bzw. Unternehmer neue Aufträge suchen: Machen Sie mit einem professionellem Foto und Ihrem vollständigem beruflichen Profil in einem Business-Netzwerk gezielt auf sich und ggf. auf Ihre Homepage aufmerksam. Auch wenn Sie bereits eine eigene Website besitzen. Das Stichwort heißt „Selbstvermarktung“. Stellen Sie Ihre Qualifikationen in den Vordergrund. Bescheidenheit war gestern!

Um wirklich weiter zu kommen, benötigen Sie mindestens 20 Geschäftskontakte. Schließlich und endlich geht es nicht nur darum, wer wen kennt, sondern in erster Linie darum, wer Sie kennt! Warten Sie also nicht bis Sie kontaktiert werden, sondern werden Sie selbst aktiv. Doch Vorsicht: Bei der Kontaktauswahl spielt die Qualität eine sehr wichtige Rolle. Überlegen Sie, in wie fern Sie gegenseitig von der Bekanntschaft profitieren könnten: Passt der Kontakt zu Ihren weiteren Zielen? Welchen Mehrwert können Sie für Ihre Kontaktperson erbringen? Ein funktionierendes Netzwerk besteht aus gegenseitigem Geben und Nehmen.

Außerdem spielt die Kontaktpflege eine sehr wichtige Rolle. Eine lange Kontaktliste mag zwar oberflächlich gesehen attraktiv erscheinen, doch was haben Sie von „Karteileichen“? Nichts. Nehmen Sie sich also vor, wöchentlich mit mindestens 3 Personen Ihres Netzwerkes in Verbindung zu treten. Versuchen Sie diesen Personen nicht nur virtuell sondern auch persönlich zu begegnen. Dabei dürfen Sie jedoch niemals aufdringlich wirken. Halten Sie sich stets vor Augen, dass Ihr Kontakt Sie später wichtigen Entscheidern vorgestellen oder empfehlen könnte.

Die bekanntesten und professionellsten Business Netzwerke sind:

>>LinkedIn

>>Xing

Beide Plattformen bieten Ihnen kostenlose Mitgliedschaften sowie Premium-Versionen an. Nutzen Sie das Vitamin B(ekannt) zu Ihrem Vorteil!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Montag, 27. Juli 2009

Planen Sie Ihren Erfolg

Viele Menschen träumen davon ohne viel Aufwand schnell reich zu werden. Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten öffnet dieser Traum den Anbietern von sogenannten „Schnell-Reich-werden“-Programmen Tür und Tor. Websites und Anzeigen in Zeitungen suggerieren dem Leser, dass man mit der richtigen Methode quasi über Nacht unglaublich viel Geld verdienen kann.

Die meisten Programme sind teuer und wertlos. Reich werden hierbei oft nur die Anbieter. Grundsätzlich möchte ich jedoch nicht alle Systeme verteufeln. Manche Strategien mögen wahrscheinlich tatsächlich funktionieren. Aber sind Sie auch für Jedermann geeignet? Bedenken sollte man bei sämtlichen Methoden, dass prinzipiell nur Endresultate präsentiert werden. Wieviel Zeit und Mühe vorher investiert wurde, bleibt ein großes Geheimnis. Hierüber spricht niemand so gern. Genießen Sie die diversen Erfolgsstories daher mit gesundem Menschenverstand. Nur so ersparen Sie sich später unnötige Enttäuschungen.

Bevor Sie sich für eine Einkommensmethode entscheiden, sollten Sie sich fragen:

  1. Wieviel Arbeit/Zeit/Geld bin ich bereit zu investieren?
  2. Was sind meine Stärken, Neigungen und Talente?
  3. Was sind meine Schwächen?
  4. Habe ich bereits genügend Know-how?
  5. Bin ich bereit, mich weiterzubilden?
  6. Welche Wünsche und Ziele habe ich?
  7. Habe ich genug Durchhaltevermögen und Motivation?

Beispielsweise macht es wenig Sinn Aloe-Vera Produkte zu vertreiben, wenn kein Verkaufstalent und keine Begeisterungsfähigkeit für eben solche Produkte vorhanden ist. Der Misserfolg ist praktisch vorprogrammiert.

Am einfachsten werden Sie Geld verdienen, wenn Sie Freude an Ihrer Tätigkeit haben. Diese Freude wirkt sich zwangsläufig auf Ihre Arbeitsqualität aus. Qualitativ hohe Ergebnisse bedeuteten steigendes Einkommen.

Egal, ob Sie Ihr Einkommen als Arbeitnehmer oder mit einer selbständigen Tätigkeit erhöhen wollen: Informieren Sie sich stets im Vorfeld über Ihre persönlichen Realisierungschancen. Bilden Sie sich aktiv weiter. Knüpfen Sie Kontakte zu Fachleuten und bauen Sie sich ein Netzwerk auf.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Verschaffen Sie sich passives Einkommen

Was machen die Reichen anders als Otto Normalverdiener? Sie haben passives Einkommen, d. h. ihr Geld landet sozusagen wie von selbst auf dem Konto. Scheinbar leicht verdientes Geld also. Viele Leute glauben, dass man passives Einkommen erzielen könnte, ohne großartig etwas dafür tun zu müssen. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Nehmen wir z. B. Joanne K. Rowling. Bevor ihr Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ veröffentlicht wurde schrieb sie zwei Jahre an ihrem Manuskript ohne auch nur einen müden Cent zu verdienen. Erst heute wird sie mit jedem verkauften Buch reicher. Erst jetzt muss sie für ihr passives Einkommen nichts mehr tun.

John D. Rockefeller arbeitete beispielsweise als Tellerwäscher und machte später eine ganz normale Ausbildung zum Buchhalter. Er sparte jeden Cent. Mit diesem Kapital gründete er sein Unternehmen. Garantiert fiel ihm am Anfang nichts in den Schoß. Trotzdem blieb er am Ball, nutzte seine Chancen und machte ein Vermögen.

Bei Michael Jackson klingelte jedes Mal die Kasse, wenn ein Song der Beatles, an dem er die Musikrechte besaß, gespielt wurde. Jeder weiß, dass er vorher für diese Investition sehr hart arbeiten musste.

Was ist oder war also das Erfolgsgeheimnis dieser Personen? Ganz einfach. Alle hatten ein Ziel vor Augen und konzentrierten sich zuerst auf diese eine Sache. Dabei suchte sich jeder seinen ganz persönlichen Weg.

Welche Arten von passiven Einkommen gibt es?

  • Dividenden
  • Mieteinnahmen
  • Lizenzeinnahmen
  • Pachteinnahmen
  • Provisionen
  • Spekulationsgewinne
  • Tantiemen
  • Werbeeinnahmen
  • Zinsen

Fazit: Um passives Einkommen zu erzielen, müssen Sie im Vorfeld oft noch härter arbeiten als bei aktiven Einkommen. Sie müssen Zeit und manchmal auch Geld investieren. Später können Sie sich jedoch ganz entspannt zurücklehnen...

Konzentrieren Sie sich auf Ihr ganz persönliches Ziel und beginnen Sie noch heute mit dem Aufbau Ihres passiven Einkommens.

Viel Erfolg!

Sonntag, 12. Juli 2009

Zielstrebig reich werden

Was haben Waren Buffett, Bill Gates, John D. Rockefeller, Joanne K. Rowling und Daniel Seddiqui gemeinsam? Reichtum werden Sie jetzt wahrscheinlich antworten. Bei den ersten vier Personen mag dies wohl zutreffen... Aber Daniel Seddiqui?

Nun, alle fünf Personen verfolgten/verfolgen hartnäckig ihr Ziel!

Waren Buffett
Buffet stammte aus einer wohlhabenden Familie. Seine Idee war es durch gezieltes Investieren reich zu werden. Im zarten Alter von 14 Jahren erwarb Buffet eine 16 ha große Farm in Omaha für US$ 1.200, welche er verpachtete. Mit 17 Jahren, kaufte er mit zwei Freunden zusammen einen Rolls Royce für 350 $, um diesen für 35 $ pro Tag zu vermieten. Er verschaffte sich so bereits in jungen Jahren ein passives Einkommen. Später begann er in der Firma seines Vaters zu arbeiten und wechselte später zum Brokerunternehmen Graham-Newman als Wertpapieranalyst. Mit 25 Jahren gründete er „Buffett Partnership“. Sein Investmentunternehmen erwarb nach und nach zahlreiche unterbewertete Unternehmen, die ihn reich machten...

Bill Gates
Er hatte die Vision, dass bald im jeden Haushalt ein Computer stehen müsse. Undenkbar für die Fachwelt! Mit 19 Jahren gründete Gates die Firma MicroSoft mit seinen Freunden Ballmer und Allen in einer Garage und starte die Entwicklung der PC-Software für „Jedermann“. Seine Vision wurde wahr und er wurde reich...

John D. Rockefeller
Er stammte aus einer Arbeiterfamilie und wollte reich werden. Während seiner Schulzeit verdiente er sein Geld als Tellerwäscher und sparte. Mit 16 Jahren begann er eine Ausbildung zum Buchhalter mit 19 Jahren gründete er mit seinem Freund Clark die Firma Clark & Rockefeller & Co. Später beteiligte er Andrews, der bedeutende Patente für die Raffinierung von Rohöl zu Benzin ins Unternehmen einbrachte. Der Wettbewerb war quasi ausgeschaltet. Mit seinen Raffinerien wurde er zum reichsten Menschen der Welt. Ein weiterer genialer Schachzug von damals war, tonnenweise Öllampen an die chinesische Bevölkerung zu verschenken. Die Chinesen waren so begeistert, dass sie den Brennstoff für ihre neuen Lampen nur noch bei Rockefeller kauften. Er wurde zum reichsten Menschen der Welt...

Joanne K. Rowling
Rowlings Traum war Schriftstellerin zu werden. Während ihres Studiums schrieb sie erfolglos zahlreiche Geschichten, die abgelehnt wurden. Nacheinander arbeitete sie als Recherche-Assistentin, Sekretärin und Lehrerin. Nach ihrer Scheidung lebte sie als alleinerziehende Mutter von Sozialhilfe. Rowling schrieb an ihrem ersten Roman über Harry Potter. Obwohl ihr Manuskript von zahlreichen Agenten und Verlagen abgelehnt wurde, gab sie nicht auf. Zwei Jahre später wurde „Harry Potter und der Stein der Weisen“ veröffentlicht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Heute zählt sie zu den drei reichsten Frauen Großbritanniens...

Daniel Seddiqui
Seddiqui möchte eine Arbeitsstelle. Nach Abschluss seines Wirtschaftsstudium erhält er nur Bewerbungsabsagen. Daraufhin startet er das Projekt „Living the map – 50 Jobs in 50 Staaten“. Er nahm sich vor durch 50 US-Staaten zu reisen und dort jeweils einen Hilfsjob für eine Woche anzunehmen. Er entwickelte sein eigenes Logo und bloggt wöchentlich über seine Erlebnisse auf seiner Website. Außerdem machte er sein Projekt auf Facebook bekannt. Seine Videos auf Youtube und diverse Presseberichte machten ihn in den USA berühmt. Mittlerweile befindet er sich in Job/Woche 41. Durch seine Jobs selbst kann er sich zwar gerade so eben über Wasser halten. Dafür ist aber der Verkauf seiner „Living the map“ T-Shirts bereits angelaufen und nach seinem Projekt will er ein Buch über seine Erlebnisse schreiben. Seddiqui ist noch nicht reich, hat aber sehr große Chancen auf Erfolg...


Diese Beispiele zeigen, dass der Grundstein zum Reichtum nicht in der sozialen Herkunft liegt. Vielmehr kommt es darauf an, Ideen zu entwickeln und zielstrebig zu bleiben.


„Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg“
Louis Pasteur



Der Weg zum Erfolg kann manchmal sehr steinig werden, doch Hartnäckigkeit zahlt sich am Ende aus.

Sonntag, 28. Juni 2009

Wo stehen Sie?

Der Schnelltest
Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein:

1. Führen Sie ein Haushaltsbuch?
2. Sind Ihre Einnahmen höher als Ihre Ausgaben?
3. Haben Sie einen Überblick über Ihre laufenden Verträge?
4. Vermeiden Sie Konsumschulden?
5. Haben Sie sich ein finanzielles Ziel gesetzt?
6. „Bezahlen“ Sie sich selbst?
7. Haben Sie passives Einkommen?
8. Besitzen Sie eine private Altersvorsorge?
9. Sind Sie Unternehmer?

Die Auswertung
Wie oft haben sie mit „Ja“ geantwortet?

9-mal
Sie wissen, worauf es ankommt. Vermutlich finden Sie hier aber noch einige Vorschläge, die Sie noch nicht kennen.

6- bis 8-mal
Sie haben Ihre Finanzen im Griff. Die folgenden Artikel geben Ihnen weitere Anregungen, die Sie noch schneller an Ihr Ziel bringen.

3- bis 5-mal
Sie können in den folgenden Posts wertvolle Anregungen erhalten, mit denen Sie sich näher befassen sollten. Nutzen Sie die Gelegenheit, weitere Möglichkeiten auszuschöpfen.

1- bis 2-mal
Sie haben deutliche Verbesserungspotenziale. Nutzen Sie Ihre Chance und beherzigen Sie die folgenden Ratschläge. Sie werden staunen, was Sie erreichen können.

Jede negativ beantwortete Frage kennzeichnet Ihre finanziellen Schwächen. Nutzen Sie die Chance zur Verbesserung. Auch Sie können reich werden. Viel Erfolg!

Samstag, 27. Juni 2009

Mission „Reich werden“

Der beste Weg um mehr Geld zu haben, ist weniger auszugeben. Das klingt einfach, aber ist es das auch tatsächlich? Kann jeder reich werden? In den folgenden Beiträgen informiere ich Sie über erfolgreiche Strategien zur finanziellen Freiheit. Erfahren Sie, wie Sie ihr Vermögen planen, erfolgreich sparen und Ihr Einkommen erhöhen können. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Geldanlagen.

Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung.